Christoph Röthlein

als Führungskraft, und vor allem in sozialen Einrichtungen, braucht es eine Haltung. Von der Kompetenz eine Führungskraft des ab, ob sich Mitarbeiter und Klienten wahrgenommen fühlen. Dies alles braucht eine unternehmerische Grundhaltung. Ein gutes Management entwickelt den Betrieb und die Mitarbeiter weiter. Nur das Innehaben der Rolle einer Führungskraft reicht nicht.
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Unternehmertum – eine Haltung

Unternehmer*in sein (w/m/d)

(beschrieben vereinfacht in der männlichen Form)
In meinen Begegnungen im Rahmen der Organisationsberatung konnte ich die Beobachtungen machen, dass oft ein Selbstständiger schon denkt ein Unternehmer zu sein und eine Führungskraft aufgrund der Rolle schon denkt eine Führungskraft zu sein.

Beides ist nicht einfach aufgrund der Rolle, die man innehat, erfüllt.

Beide Themen, das Führen und das Unternehmen ist etwas, dass man lernen muss. Es ist wie eine weitere Ausbildung.

Bei dem Thema Führen ist es auch zu unterscheiden zwischen dem administrativen Leiten und dem Führen eines Betriebes mit seinen Mitarbeitern. Sicher hat man der schon mal gehört von den verschiedenen Führungsstilen und sicher ist man auch selbst als Führungskraft an die Situation gekommen, wo man ratlos ist oder ratlos geworden ist.

Selbst denkt man, ob man Führungskraft ist oder Unternehmer, dass man eine tolle Vision hat, eine Strategie oder ganz von sich überzeugt ist. Oft entsteht dann aber die Situation, dass andere Menschen außerhalb, also im System der Organisation, diese Visionen nicht denken.

Zum Führen und zum Unternehmen ist es entscheidend, welche Haltung das Handeln beeinflusst und leitet.

Am Beispiel einer ganz praktischen und aktuell bestehenden Situation eines Pflegebetriebes, der an sich selbst zu scheitern scheint, einige Gedanken, die deutlich machen, wie entscheidend der Fokus oder die Aufmerksamkeitsausrichtung ist, für das Gelingen oder das Scheitern eines Betriebes.

Ein Unternehmen/Firma ist wie ein Kind. die Unternehmer sind wie Eltern

  • Ein Kind mit nur streitenden Eltern kann sich nicht (nach seinen Möglichkeiten) entwickeln.
  • Eltern sein / verantwortlich sein ist ein immerfort bestehender Prozess der Infragestellung, des Reflektierens, des Lernens. Also eine notwendige Entwicklung in die verantwortungsvolle Rolle innerhalb eines bestehenden Systems und in Wechselwirkung mit dem umliegenden Systemen..


Ein Kind kann man nicht einfach weggeben oder vernachlässigen, wenn es schwierig wird

  • Wenn es schwierig wird, müssen sich die Eltern entwickeln für ein positives Klima. Die Aufmerksamkeit muss bei dem Kind liegen, dass ohne die Eltern krank wird oder sich gestört entwickelt.


Wenn die Eltern selbst keine Lösung finden, muss man Hilfe organisieren

  • Bei Kindern und Familien sind es dann die Familienpflege oder andere Jugendhilfeeinrichtungen, die bei Hilflosigkeit für eigene Lösung der Eltern unterstützen. Für das Unternehmen heißt dies auch, sich ggf. externe Personen zu leisten, was sich durch die Vermeidung von Fehlern immer refinanziert.


Wenn nichts mehr geht, muss klar entschieden werden

  • Wenn die Eltern (Unternehmer) das Kind (Betrieb) nicht mehr versorgen können und so dem Kind schaden, dann muss das Kind abgegeben werden um in einer neuen Familie im besten Fall sich entwickeln zu können und glücklich/ erfolgreich zu werden.

Am Beispiel eines Pflegedienstes hat der Umgang der Eltern (Unternehmer) mit dem Kind (Betrieb) auch noch Auswirkungen auf die Versorgung der Menschen, die von der Hilfe abhängig sind.


In diesen Überlegungen wird deutlich, dass der Begriff Organisationsberatung, entscheidend ist für die Entwicklung der verantwortlichen Eltern (um diesen Begriff hier mal zu verwenden) und folgend für eine gute selbstbewusste Entwicklung des Kindes.