Christoph Röthlein

„Ich bin frei, denn ich bin einer Wirklichkeit nicht ausgeliefert, ich kann sie gestalten.“ (Watzlawick)

Was bedeutet diese Aussage?

Oft gibt es dazu einen Zweifel.

Aber wenn ich…

Ich habe doch schon…

Dahinter steht immer auch das Gefühl, dass es etwas außerhalb von mir passiert, auf mich einwirkt oder gar mich dauerhaft gefährdet.

Etwas, dass ich nicht beeinflussen kann, dem ich ausgeliefert bin.

Mögen es depressive Stimmungen sein bis hin zu dem innerlichen Resignieren.

Mögen es die Gefühlsschwankungen sein, die mich für meine Umwelt unerträglich machen oder wegen denen ich mich nicht der Umwelt zumuten will.

Nur. Was ist das denn für eine Situation, in der ich mich von etwas bedroht und ausgeliefert betrachte. Also einer Situation, in der es um meine Gefühle und Affekte geht?

Woher kommen Gefühle? Sind die so etwas wie ein Virus oder etwas an dem ich mich trotz all meiner Bemühungen anstecke?

Vielleicht ist es aber auch so, dass ich üben muss meine Fähigkeiten wieder zu spüren und auszubauen, die mich selbst regulieren lassen, die mich selbst als Manager meiner Gefühle wahrnehmen lässt und Verantwortung darin übernehmen lässt. Hier geht es dann nicht um die Schuld an einer Situation.

Es geht um eine Verantwortung, seine Wirklichkeit, seine gegenwärtige Wahrnehmung selbst zu gestalten.

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