Pflegescan – Was ist das?

Um Pflege als Beruf und als Profession zu entwickeln braucht es unstrittig ein Umdenken. Dies wurde längst schon untersucht und eben auch deshalb ist es wichtig, dass die Ausbildung einen hohen, zeitgemäßen und international vergleichbaren Standard hat. Zusätzlich ist es ebenso zielführend, das Pflege sich akademisiert. Dies ist dann die Voraussetzung, dass durch die Untersuchung von pflegerelevanten Phänomenen die Pflege sich weiterentwickeln kann.

Pflege, die sich selbstbewusst definieren kann und anderen Akteuren im Gesundheitswesen gegenüber Partner auf Augenhöhe ist, hilft dem Gesundheitswesen sich real und fundiert auf die Lebenswelten der Hilfesuchenden auszurichten und sich gleichzeitg qualitätiv und wirtschaftlich effektiv aufzustellen.

Im Studium der Pflege und Gesundheitsförderung entstand die Gruppe, die sich den Namen PFLEGESCAN gab. Auf der Webseite www.Pflegescan.de gibt es eine Auswahl unserer Untersuchungen, die einen interessanten Aspekt bspw. zur Bedeutungsfrage von Pflegetheorien bis hin zu einem Hygieneprogramm in Grundschulen.
Eine Gruppe in Facebook gibt es auch, die sich allerdings noch inhaltlich  entwickeln muss.

Aus unserer Webseite:
Pflegescan beschäftigt sich mit aktuellen Themen der evidenzbasierten Pflege und jenen Themen, welche die Grundlagen des Berufsbildes darstellen.

Diese Wortschöpfung entstand aus der Überlegung heraus, einen Begriff zu finden, der unsere Methodik und unser Arbeitsverständnis deutlich macht.

Pflege befindet sich in einer ständigen Umbruchs- und Weiterentwicklungssituation.
Über die immer differenziertere Forschung der letzten Jahre entwickelte sich die Pflege stetig weiter auf dem Weg zur Profession. Professionalität schließt dabei aber auch Reflektion und Evaluation ein. Diese Aspekte sind unserer Meinung nach untrennbar mit dem Berufsbild der Pflege verbunden. Unsere Intention ist es daher, durch den Begriff Pflegescan, auf diese Verbindung aufmerksam zu machen.

Pflegescan wurde von drei Absolventen der Pflege und Gesundheitsförderung an der Evangelischen Hochschule Darmstadt ins Leben gerufen: Richard Blume, Philipp Bentz und Christoph Röthlein.

(CR)

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