Motivation, die in der Arbeitswelt eine Bedeutung hat

Sicher… es gibt eine Menge Stile, wie man seine Ressourcen als Führungskraft einzusetzen bereit ist. Anhand meiner Erlebnisse mit den verschiedenen Führungsarten möchte ich an dieser Stelle einen Gedanken dazu formulieren.

Es gibt die extrinsische und die intrinsische Motivation.

Meint die Motivation, dass man das macht was der Chef sagt mit der Vorgabe, ja keinen Fehler zu machen. Natürlich sind auch alle externen Anforderungen gemeint, die bei Nichterfüllung mit Sanktionen belegt sind.
Der Fokus liegt also auf den Fehlern und aus den Defiziten, die es auszugrenzen gilt.

Oder aber die Motivation, etwas zu tun, was man aus sich selbst heraus will. Also mit einer Idendifikation mit dem zu erreichenden Ziel.
Hier liegt der Fokus auf dem was gelingt und verstärkt die Sicherheit und das Selbstbewusstsein.

Für die Nutzung des kreativen Potentials der Mitarbeitenden braucht es die Transparenz, die Mitwirkungsmöglichkeit und die daraus entstehende Nachvollziehbarkeit. Neben der Gesundheitsförderung, die an sich schon ein Gewinn darstellt, ist die Aufgabenbewältigung auf einem guten Sockel an Kompetenz angelegt.

Es gibt hier also wieder zwei Wege. Den der Vermeidung von Fehlern und Risiken. Also der Prävention und der teils kostspieligen und wenig effizienten Vermeidung von Faktoren.

 

https://mp-bgm-bem-gesundheit.de/salutogenese-wie-gesundheit-entsteht

Dem gegenüber steht die Stärkung des Einzelnen mit seinen Schutzfaktoren, der Resilienz.

Natürlich ist auch jeder Einzelne verantwortlich, den für sich guten Weg zu finden.

In einer Arbeitssituation, und darum geht es hier in meinem Gedanken, ist es jedoch durch die Erpressbarkeit der abhängig Angestellten eine Situation, die entscheidend von den Führungskräften beeinflusst wird.

Die Führung braucht die Fähigkeit das eigene und das Handeln anderer (Nachgeordneter) zu reflektieren, statt ausschließlich die Fehler anderer zu finden.

 

 

Das dies kein neuer Gedanke ist, lässt sich auch aus folgendem Zitat ableiten:

Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht die Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem endlos weiten Meer.

Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller, 1900-1944

2 Kommentare

  • roethlein, karl-heinz

    lb. chris.,
    ganz, ganz wichtig scheint mir in der zusammenarbeit, neben einer intrinsichen motivation, ein mindestmass an beidseitigem VERTRAUEN und der wunsch zu sein ein gemeinsam gestecktes REALISIERBARES ziel zu erreichen.
    all das bleibt aber ein frommer wunsch, wenn grafierende fehler im system ignoriert werden oder aber durch ein personalmangel eine allgemeine überforderung mit allen folgen, auch durch finanzielle mängel, nicht behebbar scheinen.
    all dies führt natürlich zu einem ungesunden stress und oft zur gegenseitiger schuldzuschreibung; m. a. worten zu einem „scheißklima“:
    manchmal sind aufgrund der gegebenheiten, qualitätsgesetzte ziele, auch aus personalbedingten inkompetenzen, nicht zufriedenstellend erreichbar und somit auch nicht forderbar – dann beginnen schuldverschiebungen, intrigen, lügen und mobbing.
    mir war es immer sehr hilfreich, wenn wenigstens zu einem kollegen ein vertrauensverhältnis bestand – aber, da hatte ich schon auch etwas glück gehabt.

    soviel zum thema
    DER ALTE MANN UND DAS MEER
    ODER
    WIE SICH MENSCHEN SELBST MOTIVIEREN (lassen).

    • Christoph

      Hallo Karl-Heinz,
      vielen Dank für diesen Kommentar, auch wenn es schon etwas zurückliegt.
      Zwischenzeitlich hat sich die Webseite auch auf Grund meiner Selbständigkeit weiterentwickelt.
      Vielleicht magst Du Dir die Seite mal wieder anschauen.
      Lieben Gruß, Christoph

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